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Virtuelle Winter School „Internationaler Bildungsaustausch zwischen Ost und West“

Vom 10. November bis 20. November 2020 fand die virtuelle Winter School „Internationaler Bildungsaustausch zwischen Ost und West“ statt. Die virtuelle Winter School wurde vom Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg organisiert und wurde im Rahmen des DAAD-Programms „Ost-West-Dialog. Akademischer Austausch und wissenschaftliche Kooperation für Sicherheit, Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliche Entwicklung in Europa“ vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus den Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) gefördert.

Die für Anfang November geplante Begegnung mit Teilnehmer*innen im Anschluss an die internationale virtuelle Tagung „Internationaler Bildungsaustausch zwischen Ost und West – von der Völkerverständigung zur internationalen Reflexivität“ in Nürnberg musste aufgrund der epidemiologischen Entwicklungen in Zusammenhang mit der Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in das Format einer virtuellen Winter School überführt werden.

An der virtuellen Winter School nahmen 38 Studierende, Nachwuchswissenschaftler*innen und Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Russland und Belarus teil, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des internationalen Bildungsaustauschs und der internationalen Bildungsarbeit befassen. Sie bekundeten Interesse an internationalem und interkulturellem Austausch und konnten sich im Hinblick auf ihre Qualifizierungsarbeiten weiterbilden sowie internationale Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen.

Die Teilnehmenden erhielten an insgesamt fünf Tagen die Möglichkeit, Einblicke in die praktische Arbeit der schulischen und außerschulischen internationalen Bildungsarbeit in Deutschland zu nehmen, ihre Forschungsideen und Qualifizierungsarbeiten weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen für die weitere Arbeit im Bereich des internationalen Bildungsaustauschs zu sammeln und – wenn auch nur virtuell – ihre Kommiliton*innen im jeweiligen Partnerland kennenzulernen  (siehe Programm der virtuellen Winter School im PDF-Format).

Auf der Grundlage der positiven Erfahrungen der virtuellen internationalen Tagung im Mai wurde auch die virtuelle Winter School in deutscher und zum Teil englischer Sprache abgehalten. Für die Vielzahl der Studierenden stellte die Teilnahme an der virtuellen Winter School nach eigenen Aussagen ihre erste internationale Tagungserfahrung in einer Fremdsprache dar und wurde durchweg positiv bewertet. Darüber hinaus wurden nicht nur die Möglichkeit des intensiven internationalen Austauschs zwischen deutschen, russischen und belarussischen Teilnehmer*innen hervorgehoben, sondern auch Diskussionen zwischen Studierenden, Nachwuchswissenschaftler*innen und erfahrenen Wissenschaftler*innen als sehr gewinnbringend für zukünftige Kooperationen und auch für die Konzeption und Weiterentwicklung von Forschungsideen auf dem Gebiet der internationalen Bildungsarbeit beschrieben.

„Ich konnte während dieser virtuellen Winter School erste interessante Erfahrungen auf dem Gebiet der internationalen Bildungsarbeit in Deutschland sammeln. Der Einblick in die Wissenschaft aber auch in die Praxis der schulischen und außerschulischen internationalen Bildungsarbeit hat mir gezeigt, dass viele Strategien und Maßnahmen zur Internationalisierung entwickelt und durchgeführt werden. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich auch neue Methoden in der internationalen Bildungsarbeit kennengelernt habe und möchte mich für die tolle Organisation bedanken!“ (Statement Teilnehmer*in A)

„Die Teilnahme an dieser virtuellen Winter School hat war für mich sehr interessant, war aber auch sehr extrem, weil man zusätzlich zum Online-Studium noch mehr Zeit vor dem PC verbringen musste. Dennoch war es eine wunderbare Erfahrung, meine Fremdsprachenkenntnisse in Gesprächen mit belarussischen und deutschen Studierenden und Wissenschaftlern anzuwenden und auch zu verbessern. Ich konnte neue Kontakte knüpfen und habe sehr interessante Einblicke in die praktische Arbeit des internationalen Bildungsaustauschs erhalten und habe auch neue Ideen für meine eigene Forschung sammeln können.“ (Statement Teilnehmer*in B)

 

Workshopleiter*innen und Expert*innen
Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine, Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland)
Frau Anke Ebeling, stellvertretende Schulleiterin, Berufliche Schule Direktorat 10, Nürnberg (Deutschland)
Prof. Dr. Alexander Shirin, Direktor des Instituts für kontinuierliche Lehrerbildung, Staatliche Universität Nowgorod (Russland)
Prof. Dr. Mikhail Pevzner, Prorektor für Internationales, Staatliche Universität Nowgorod (Russland)
Herr Thomas Hoffmann, Geschäftsführer, Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gGmbH (Deutschland)
Dr. Alena Turkouskaya, Dozentin für Erziehungswissenschaft und interkulturelle Kommunikation, Staatliche P.M. Masherov-Universität (Belarus)
Frau Brunhild Hilf, Vorstandsvorsitzende, Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld-Welikij Nowgorod e.V. (Deutschland)
Maximilian Höldl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland)
Stephan Schwieren, Bildungsreferent, Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (Deutschland)

 

Organisationsteam
Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine und Maximilian Höldl
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung
Regensburger Straße 160
90478 Nürnberg