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Tagung „Internationaler Bildungsaustausch zwischen Ost und West – von der Völkerverständigung zur internationalen Reflexivität“

Vom 31. März bis 03. April 2020 findet am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung eine internationale Tagung „Internationaler Bildungsaustausch zwischen Ost und West – von der Völkerverständigung zur internationalen Reflexivität“ statt.

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) kann die Tagung im Präsenzformat nicht stattfinden und wird stattdessen als onlinebasierte (virtuelle) Tagung durchgeführt. Auch der Termin der Tagung wird verschoben.  Die angemeldeten Teilnehmer*innen erhalten weitere Informationen dazu per E-Mail.

Die Tagung betrachtet Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozesse im internationalen Bildungsaustausch in institutionellen und non-formalen Settings aus der disziplinären Perspektive der Erziehungswissenschaft. In regionaler Hinsicht nimmt die Tagung den internationalen Bildungstausch zwischen Deutschland, Russland und Weißrussland in den Blick. Dabei werden folgende zentrale Fragen diskutiert:

  • Welche Tendenzen im internationalen Bildungsaustausch zwischen Ost und West lassen sich in historischer, international vergleichender und systematisch-konzeptioneller Hinsicht sowie im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen beobachten? Inwieweit unterscheiden sich Konzepte und Wirkungen des internationalen Bildungsaustausches für unterschiedliche soziale Gruppen und in den beteiligten Nationalstaaten?
  • Mit welchen pädagogischen Konzepten für den internationalen Bildungstausch wird auf aktuelle Herausforderungen und Konflikte im Spannungsfeld zwischen Internationalisierung und Transnationalisierung einerseits und dem Patriotismus und den erstarkten national(istisch)en Tendenzen anderseits reagiert? Inwieweit kann das für die internationale Jugendarbeit in Deutschland entwickelte Konzept der reflexiven Internationalität auch für andere Bereiche des Bildungsaustausches und für andere Länder theoretisch und praktisch relevant sein?
  • Welche Konzepte und Praktiken der Befähigung zur Analyse von internationalen und interkulturellen Konflikten, zur Förderung von Dialog und Konfliktprävention werden in der Ausbildung von angehenden Pädagog*innen an Hochschulen und in der Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft (z.B. im Rahmen der Städtepartnerschaften) implementiert und welche Herausforderungen sind dabei zu beobachten? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich dabei in Deutschland, in Russland und Weißrussland erkennen?

Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler*innen, insbesondere in der Qualifizierungsphase, und an Studierende (Lehramt, Masterstudiengänge), die sich mit unterschiedlichen Aspekten des internationalen Bildungsaustauschs und der internationalen Bildungsarbeit befassen.

Die Tagung ist konzipiert als Zusammenhang von drei Bausteinen:

a) Fachliche Perspektiven: Austausch über aktuelle Konzepte des internationalen Bildungsaustausches in vergleichender Perspektive (wissenschaftliche Vorträge mit Diskussion)

b) Emerging Research: Präsentation und Diskussion von Forschungsideen bzw. von ersten Ergebnissen der Qualifikationsarbeiten von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen sowie ihre kritische Diskussion durch erfahrene Wissenschaftler*innen;

c) Reflexionen aus der Praxis des internationalen Bildungsaustausches und Anregungen für Forschung und Entwicklung: Einblick in die praktische Arbeit des internationalen Bildungsaustausches.

 

Der Call for Papers richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen und an Studierende (Lehramt, Masterstudiengänge), die sich mit unterschiedlichen Aspekten des internationalen Bildungsaustauschs in ihren Qualifikationsarbeiten befassen. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Forschungsideen bzw. erste Ergebnisse der Qualifikationsarbeiten in 10-minütigen Vorträgen mit anschließender Diskussion im moderierten Programmpunkt b) „Emerging Results“ vorzustellen.

Einreichung von Beiträgen für den Tagungsbaustein „Emerging Research“: Bitte schicken Sie eine kurze Skizze Ihrer Forschungsidee bzw. der ersten Ergebnisse Ihrer Qualifikationsarbeit (Titel, Fragestellung, theoretische Bezüge, methodisches Vorgehen) (max. 2500 Zeichen) bis spätestens 17.02.2020 an: maximilian.hoeldl@fau.de.

Infos & Anmeldung: Das vorläufige Tagungsprogramm finden Sie hier. Das endgültige Programm sowie weitere Informationen erhalten Sie nach Sichtung der eingereichten Beiträge. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 13.03.2020 unter folgender Adresse: maximilian.hoeldl@fau.de.

Kosten: Es werden keine Tagungsgebühren erhoben.

Die Tagung „Internationaler Bildungsaustausch zwischen Ost und West – von der Völkerverständigung zur internationalen Reflexivität“ findet im Rahmen des DAAD-Programms „Ost-West-Dialog. Akademischer Austausch und wissenschaftliche Kooperation für Sicherheit, Zusammenarbeit und zivilgesellschaftliche Entwicklung in Europa 2020“ statt und wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus den Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) gefördert.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine

Anmeldung und weitere Informationen:

Maximilian Höldl