Netzwerk „Internationalisierung von Bildung in der Metropolregion Nürnberg“

Netzwerk „Internationalisierung von Bildung in der Metropolregion Nürnberg“

 

Prozesse der Internationalisierung finden als Reaktion auf globale Entwicklungen auf allen Ebenen des Bildungssystems statt. Im Hinblick auf Schulen wird Internationalisierung gleichermaßen als Rahmenbedingung und als Gestaltungsaufgabe für Schulentwicklung verstanden. Dabei stellt Internationalisierung ein zentrales Unterscheidungsmerkmal (als profilbildendes Element) zwischen Schulen in lokalen bzw. regionalen Kontexten dar, wobei erhebliche Unterschiede zwischen Einzelschulen hinsichtlich Internationalisierung zu erkennen sind. Schulen befinden sich im Spannungsfeld zwischen Profilbildung und der Kooperation mit anderen Schulen oder außerschulischen Akteuren. Dabei kann gerade die Vernetzung untereinander oder mit außerschulischen Akteuren mit internationalen Profilen zur Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung sowie zur Entwicklung regionaler Bildungslandschaften beitragen.

Im 2016 gegründeten Netzwerk führen Schulen und außerschulische Akteure mit internationalem Profil ihre Erfahrungen, Potenziale, Entwicklungsstrategien und Perspektiven zusammen. Das Netzwerk wird durch das Projektteam des Lehrstuhls für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Diversity Education und internationale Bildungsforschung (Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine) wissenschaftlich begleitet.

 

Ziele des Netzwerks

  • Förderung des Austauschs und der Kooperation von schulischen und außerschulischen Akteuren mit internationalem und interkulturellem Profil,
  • Wissenschaftliche Unterstützung von Prozessen der Organisationsentwicklung und Professionalisierung im Bereich der internationalen Bildungsarbeit,
  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Konzepten zum Umgang mit Diversity im Kontext der Internationalisierung,
  • Beitrag zur Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung auf dem Gebiet der internationalen Bildungsarbeit (internationale Projekte, Schüler- und Jugendaustausche, bilingualer Unterricht etc.),
  • Stärkung der Entwicklung der regionalen Bildungslandschaft.

 

Aktivitäten im Netzwerk

  • Informationsaustausch (Newsletter mit Links, Terminen von Veranstaltungen zu internationalen Aktivitäten der Netzwerkpartner*innen und Ausschreibungen, etc.),
  • Fortbildung zu Fragen der internationalen Bildungsarbeit in der Metropolregion Nürnberg,
  • Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation,
  • Projekte mit Studierenden der FAU,
  • Gemeinsame Projekte, Veranstaltungen und Publikationen,
  • Austausch von Best Practice und Erarbeitung von Konzepten der regionalen Vernetzung in der internationalen und interkulturellen Bildungsarbeit.

 

Überblick über einige Themen der Netzwerktreffen

  • Schüler- und Jugendaustausch (innovative Formen, aktuelle und potentielle Partnerländer der Netzwerkmitglieder),
  • Digitalisierung und internationale Bildungsarbeit im virtuellen Raum,
  • Internationale Mobilität und Auslandsaufenthalte für Pädagog*innen an Schulen und außerschulischen Einrichtungen (innovative Formen, Europäische Schulen, Mobilitätsprojekte für Schulpersonal – ERASMUS+),
  • Workshop „Diversität und Internationalisierung an Schulen“ an der FAU,
  • Internationalisierung an Berufsschulen
  • Internationalisierung zu Hause. Nutzung von Ressourcen vor Ort für die Förderung und Unterstützung der internationalen und interkulturellen Dimension der Bildung,
  • Internationales Kolloquium „Internationalisation of School“ an der FAU mit Vorträgen von Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Malta und Israel.

Weitere Veranstaltungen, Termine sowie Hinweise werden über den Newsletter des Netzwerkes bekannt gegeben.

Zum Abonnieren des Newsletters senden Sie eine E-Mail an projekt-InBiM@fau.de mit dem Betreff „Newsletter InBiM“.

Kontakt:

Projektleitung: Prof. Dr. Anatoli Rakhkochkine

Koordinator des Netzwerkes: Maximilian Höldl

E-Mail: projekt-inBiM@fau.de